Weniger Overtrading: Warum der Secondary Entry der bessere Einstieg ist
Die meisten Trader verlieren nicht am Signal. Sie verlieren daran, wie oft sie darauf reagieren.
Das lernst du in diesem Video
- Warum das erste Signal fast nie der beste Einstieg ist
- Was ein Secondary Entry ist, und warum er automatisch für weniger, aber bessere Trades sorgt
- Drei Beispiele, an denen du den Unterschied siehst
Sonderpunkt: Was ist ein Secondary Entry überhaupt?
Der Primary Entry: der teure Reflex
Ein Signal ist der Moment, in dem der Markt zum ersten Mal zeigt, dass etwas passieren könnte. Der Primary Entry ist der Einstieg genau in diesem Moment, direkt am ersten Ausbruch, an der ersten Kerze, am ersten Impuls. Genau hier entsteht das meiste Overtrading: Jedes kleine Signal fühlt sich dringend an, also wird gehandelt, bevor der Markt überhaupt bestätigt hat, dass er es ernst meint.
Der Secondary Entry: der eingebaute Filter
Ein Secondary Entry ist bewusst der zweite mögliche Einstieg, nicht der erste. Der Markt bewegt sich, zieht dann zurück oder testet die Ausbruchszone erneut, und erst wenn diese zweite Gelegenheit entsteht und bestätigt, wird eingestiegen. Der entscheidende Effekt: Ein schwaches, zufälliges Signal erzeugt selten eine zweite, saubere Gelegenheit. Es dreht einfach oder verläuft im Sand. Wer auf den Secondary Entry wartet, filtert damit automatisch einen Großteil der Signale heraus, die ohnehin nichts geworden wären, ganz ohne zusätzliche Regel, nur durch Geduld.
Der ehrliche Preis
Der Preis dafür ist ehrlich: Manchmal ist der erste Impuls tatsächlich der einzige, und wer auf den Secondary Entry wartet, verpasst die Bewegung komplett. Das ist kein Fehler im System, das ist der Tausch, den du eingehst, weniger Trades, aber mit deutlich höherer Trefferquote und ohne das ständige Hinterherjagen jedes einzelnen Signals.
Der Primary Entry sitzt direkt an der Ausbruchskerze. Der Secondary Entry entsteht erst an der kleinen Kerze nach dem Rücksetzer, wenn der Markt die Bewegung bestätigt.
Zwei Reaktionen auf dasselbe Signal
Derselbe Impuls, zwei Reaktionen. Der Unterschied entsteht nicht am Chart, sondern in der Pause dazwischen.
Beispielhaft, keine konkrete Statistik: Der Secondary Entry wirkt wie ein Filter, nicht wie eine zusätzliche Strategie.
Marco BösingDas ist der Kerngedanke hinter fast jedem meiner Trading-Tage.
Dein Material zum Ausdrucken
Die drei Beispiele aus dem Video, jeweils Primary und Secondary Entry gegenübergestellt, zum Nachschauen in Ruhe. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Beispiel 1


Beispiel 2


Beispiel 3


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